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18 Juni 2021

Vorbeugung von Sonnenbrand bei roten Johannisbeeren und Kirschen

Vorbeugung von Sonnenbrand bei roten Johannisbeeren und Kirschen

Quelle: Zeitschrift „De Fruitteeltkrant“. Autor und Herausgeber sind unter dem Artikel vermerkt.

Durch die richtige Wahl des Folientyps kann die Temperatur unter der Folie - und somit die Gefahr eines Schadens durch Sonnenbrand an Johannisbeeren, Himbeeren oder Kirschen - reduziert werden. Das niederländische Zulieferunternehmen Vlamings hat bei Johannisbeeren Temperaturmessungen unter verschiedenen Folientypen durchgeführt. Die Messungen ergaben, dass es an heißen Tagen einen Temperaturunterschied von 4 °C gab, wie aus der Präsentation von Vlamings-Berater Lars Wijnen anlässlich des digitalen Wissensaustausches „Kleinfruit & Steenfruit“ im Frühjahr hervorging. Der Grund für die Studie waren die großen Probleme mit Sonnenbrandschäden bei Johannisbeeren im Jahr 2019 gewesen. In drei Betrieben, die in Nordbrabant rote Johannisbeeren anbauen, wurden 2020 mehrere PE-Folien gleicher Dicke aber mit unterschiedlichen Zusätzen mit der Standardfolie, die für den Anbau roter Johannisbeeren verwendet wird, verglichen. Die extra diffuse Tunnelfolie sorgt dafür, dass mehr diffuses Licht und weniger direktes Sonnenlicht auf die Pflanzen fallen. Ein anderer Folientyp, „cool“ genannt, hat eher eine wärmereflektierende Wirkung, ohne dass die Lichtdurchlässigkeit beeinflusst wird.

Temperaturmessungen

Während der Hitzewelle 2020 stieg die Temperatur am heißesten Tag, dem 8. August, unter einer neu installierten Standardfolie auf fast 50°C. Diese Temperatur verursachte Sonnenbrandschäden an den Beeren. Bei roten Johannisbeeren aber auch bei Kirschen kommt es bereits zu erheblichen Sonnenbrandschäden, wenn die Temperatur der Früchte länger als eine Stunde über 45 °C liegt. Auf einer der Testflächen stieg die Temperatur unter der neu installierten Standardfolie am Nachmittag auf 48,6 °C. Unter einer 8 Jahre alten Standardfolie, die aufgrund der Verschmutzung über die Jahre weniger Licht durchlässt, stieg die Temperatur auf 46,7°C. Das ist ein Unterschied von fast 2°C. Unter der extra diffusen Folie stieg die Temperatur auf 44,9 °C. Unter der Folie „cool“ stieg die Temperatur auf einen Höchstwert von 44,8 °C. Der Unterschied von vier Grad ist beträchtlich.

Alternative Folienwahl

Wijnen rät Obstbauern mit Plastiküberdachungen, bei der Folienwahl die Auswirkungen von Sonnenbrand stärker zu berücksichtigen. Nach Angaben des Anbieters sind die Mehrkosten für neue Folientypen im Vergleich zu den Einbußen durch Überhitzung, die durch Standardfolien verursacht werden, unbedeutend. Die Folienwahl ist nach Angaben des Anbieters abhängig von der Reifezeit der darunter angebauten Pflanzen. Die extra diffuse Tunnelfolie ist besonders interessant, wenn die Ernte im Juni/Juli stattfindet und die Strahlungsintensität am höchsten ist. Für Kulturen, die im August abgeerntet werden, ist der Folientyp 'cool' die richtige Wahl. Dieser Folientyp hält die Hitze besser von den Pflanzen ab, ohne das Sonnenlicht zu stark zu blockieren.

Autor: Wouter van Teeffelen, WTE Fruitadvies

Redaktion: Gerard Poldervaart, De Fruitteeltkrant

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